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Vorschau:

Nächste Ausstellung:
Laubfall, Flügelschlag
September/Oktober 2024

Ganze Wände füllen Farne, Pilze, Käfer und Schmetterlinge in der Herbstausstellung des Forums Botanische Kunst. Die Japanische Künstlerin Asuka Hishiki hat während eines Stipendiums das Leben in Deutschlands Wäldern entdeckt und eine Künstler-Tapete dazu entworfen. Pflanzen und Insekten ordnet sie nach deren Lebensraum in den lichten oder den schattigen, feuchten Teilen des Waldes an. Sie illustriert damit ein Forschungsprojekt der Universität Würzburg, das den Einfluss von Lichtungen und Totholz auf die Artenvielfalt in Nutzwäldern untersucht. In kreativer Zusammenarbeit mit WissenschaftlerInnen der Forschungsstation Fabrikschleichach in den Hassbergen entstand das Design dieser exklusiven Tapete.

 

Ein Faible für ornamentale Papiere hat auch der Kölner Maler Andreas Hentrich. Kleine, aus Origamipapieren ausgestanzte Blätter fallen wie Herbstlaub zu Boden, Blüten wirbeln durchs Bild. In sehr kleinen oder sehr großen fotorealistischen Aquarellen hält er ihre leichten Bewegungen fest und verbindet das flüchtige Spiel des Zufalls mit den angeordneten Mustern der Papiergestalter.

 

Ergänzt wird das Wechselspiel zwischen Deutschland und Japan, zwischen Ornament und Natur durch klassische Pflanzen- und Insektenbilder der beiden befreundeten Künstler.

Andreas Hentrich – Aquarell, Ölgemälde

Asuka Hishiki – Aquarell, Künstler-Tapete

Vorschau

Botanical Art Worldwide II – Die Vielfalt der Nutzpflanzen
Frühjahr 2025

2025 wird es das zweite weltweite Projekt der Reihe Botanical Art Worldwide geben. Die Vielfalt der Nutzpflanzen wird dann im Mittelpunkt stehen, altehrwürdige Obst- und Gemüsesorten oder ihre wilden Artgenossen, Medizinpflanzen, Holz- und Faserpflanzen. Wir freuen uns, auch dieses Mal den Deutsch-Österreichischen Beitrag im Forum Botanische Kunst beherbergen zu können.

 

Botanische Künstler*innen aus Deutschland und Österreich, die sich hierfür bewerben möchten, können sich gerne bei uns melden.

Botanical Art Worldwide 25-2.jpg

Rückblick

Botanical Art Worldwide I – Floras neue Meister
Frühjahr 2018

Im Mai 2018 feierten die Botanischen Künstler*innen erstmals die Pflanzenwelt in einem gemeinsamen Ausstellungsprojekt: „Botanical Art Worldwide“. In 25 Ländern auf sechs Kontinenten fanden zeitgleich die Ausstellungen statt. Auf Bildschirmen konnten die Besucher*innen an jedem Ausstellungsort die Werke der anderen Länder betrachten. Alle Künstler*innen porträtierten die einheimischen Pflanzen des jeweiligen Landes.

Floras alte Meister

Parallel zu dieser zeit­genössischen Ausstellung wurden in den WeinKulturGaden Thüngersheim Werke historischer Größen dieser Kunstrichtung unter dem Titel „Floras alte Meister“ gezeigt.
Das Kunstkabinett Strehler aus Sindelfingen präsentierte Original-Kupferstiche und Aquarelle von Maria Sibylla Merian, Georg Hoefnagel, aus dem „Garten von Eichstätt“ und von weiteren Meister*innen der Kunst­geschichte.

Opener "Exploring Botany"

Rückblick

Exploring Botany – Botanical Art of the 21t Century
2021

Im Museum für Japanische Kunst und Technologie Manggha, Krakau
kuratiert von Dr. Anna Król und Sylvia Peter

Für diese Ausstellung wurden Werke von über 30 führenden zeitgenössischen Künstler*innen auf dem Gebiet der Pflanzendarstellung aus Japan und Europa ausgewählt. Sie wurden gemeinsam mit Kupferstichen und Holzschnitten ihrer künstlerischen Vorfahren aus verschiedenen Epochen gezeigt.

In der japanischen Kunst ist das Studium der Natur ebenso bedeutsam wie in der europäischen Kunst. Pflanzen im Wechsel der Jahreszeiten sind in religiösen, aber auch in symbolischen Gemälden zu finden. Eine Pflanze zum alleinigen Thema eines Kunstwerks zu erheben war lange Zeit eine Seltenheit. Im gesellschaftspolitischen Kontext unserer Zeit gewinnt das Pflanzenbildnis eine völlig neue Bedeutung.

Die Ausstellung wurde kuratiert von Dr. Anna Król, Museum für Japanische Kunst und Technologie Manggha, und Sylvia Peter, Forum Botanische Kunst. Die historischen Holzschnitte aus Japan stammten aus dem Fundus des Museums; die europäischen historischen Meisterwerke wurden großzügig zur Verfügung gestellt von Kunstkabinett Strehler, Sindelfingen.